auf den barrikaden

Zara Pfeiffer. Auf den Barrikaden. Proteste in München seit 1945


 

Auf den Barrikaden.

Proteste in München seit 1945

herausgegeben von Zara S. Pfeiffer
im Auftrag des Kulturreferats der LH München
300 Seiten, Volk Verlag, April 2011

 

Inhaltsverzeichnis

Hans-Georg Küppers: Vorwort // Zara S. Pfeiffer: Nicht so regiert werden … Proteste in München seit 1945. Eine Einleitung // Daniel Habit: Erinnern – Vergessen – Verdrängen: Proteste und städtische Erinnerungskultur // Martin W. Rühlemann: „Mir zaynen do“. Die Möhlstraße als Schauplatz jüdischer Proteste // Günther Gerstenberg: Flusslandschaften – Protest in München von 1945 bis in die Gegenwart. Auszug aus den Jahren 1948 bis 1950 // Katharina Ruhland: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung“. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und ihre Rolle bei den frühen antifaschistischen Protesten nach 1945 // Günther Gerstenberg: „Solang der Alte Peter … bis zwei Uhr und nicht später“. Wie die verlängerten Samstag-Ladenöffnungszeiten 1953/54 beinahe zu einem Bürgerkrieg führten. // Gerhard Fürmetz: Fünf Protestnächte mit weit reichenden Folgen. Die „Schwabinger Krawalle“ vom Juni 1962 // Elisabeth Angermair: „Ohne Provokation werden wir überhaupt nicht wahrgenommen“. Die Studentenproteste Ende der 1960er Jahre im Spiegel der Pressefotografie // Ulrich Chaussy: Tod in München – Frings und Schreck. Die Eskalation bei den „Osterunruhen“ 1968 in München // Michael Sturm: „Die Räumung ging flott und zügig vonstatten“. Eine kleine Geschichte der Polizeibewaffnung // Niels Seibert: „Wie viele Todesopfer haben Sie in die Kosten-Gewinn-Berechnung eingeplant?“. Internationalistische Proteste auf Aktionärsversammlungen // Simon Goeke: „Wir nehmen unsere Sache jetzt selbst in die Hand“. Von protestierenden Gästen und multinationalen Revolutionär/innen // Michael Sturm: „PASST BLOSS AUF!“ Militante Proteste in München (1969 – 1982) // Siegfried Benker: „Aufruhr Widerstand – es gibt kein ruhiges Hinterland“. München und der Widerstand gegen die WAA in Wackersdorf // Michael Backmund: „Kriegsgerät interessiert uns brennend“. Antimilitaristische Proteste – Schlaglichter von 1945 bis 2010 // Petra Gerschner: „Der ganze Kuchen ist vergiftet“. Schlaglichter feministischer Aktionen und Organisierungsprozesse 1968 bis 1992 // Angelika Lex: „Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.“ Repression als Reaktion auf Proteste – Proteste als Reaktion auf Repression // Philip Zölls: „Eine menschenwürdige Stadt wird uns nicht geschenkt, wir müssen sie erkämpfen.“ Stadtteilproteste in Haidhausen in den 1970er und 1980er Jahren // Raul Zelik: Von München an den Río San Juan. Eine Nicaragua-Brigade als Coming of Age // Gabriele Fischer: „Und wie normal bist du?“ Der Christopher-Street-Day in München // Katrin Sorko: „Keine Ruhe den Handlangern des Kapitals“. Die Proteste gegen den Weltwirtschaftsgipfel 1992 und die Folgen // Cornelia Gockel: Revolution war gestern. Kunst und Protest an der Akademie der Bildenden Künste in München // Katharina Wagner: „Dies ist ohne Zweifel so etwas wie ein Glaubensbekenntnis“. Zu den Studierendenprotesten 1997/98 – 2003/04 – 2009/10 // Marcus Buschmüller: „Heraus gegen Neonazismus und Rassismus!“ Proteste gegen die extreme Rechte in München // Matthias Weinzierl: Wir essen eure Suppe nicht! Protest im Flüchtlingslager. Ein Comic // Julia Jäckel: Von Kampffliegern in der Fußgängerzone und Piratensendern in der Tagesschau. Wie sich öffentliche Räume und Gegenöffentlichkeiten herstellen können // Julia Jäckel: „Moments of Starlings – der Gegenöffentlichkeit Raum geben. Interview mit den Urbanautinnen Ulrike Bührlen und Anja Junghans // Zara S. Pfeiffer: Protestmaschinen. Reale Interventionen virtueller Proteste // Stephanie Müller: Gestrickte „Bomben“. Künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum // *